Tag 1: Wir fuhren durch Dalarna (böses, schlechtes Wetter), konnten kaum Fotos machen aber kamen heil am ersten Übernachtungsort an. "Åsarna Skicenter" nannte es sich dort und wir hatten eine kleine Hütte, nichts großartiges, aber sauber und gepflegt. Auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Die Hütte nannte sich "Björnide" und lag an einem Fluss, direkt im Wald. Ich konnte gut schlafen und das ist die Hauptsache. Die anderen Hütten sahen eigentlich auch alle gut aus! Skicenter nennt es sich deshalb, da man in dem Gebiet sehr gut langlaufen kann. Natürlich nur im Winter!
Tag 2: Von Dalarna aus ging es dann hoch nach Lappland. Das läppische Wetter (oder lappländisches Wetter?? Läppisch hört sich so abwertend an, aber ihr wisst ja was ick mein ne?) zeigte sich von der besten Seite und auch in Sachen Mücken konnte man nicht meckern. Mückenmittel habe ich vermieden, da ich der Meinung bin, dass es stinkt, aber empfehlen würde ich es trotzdem. Wir kamen also nun auf einem schönen Campingplatz an, der von äußerst sympatischen Deutschen geführt wird. Alles sauber, alles cool, weiterzuempfehlen. Ich habe hervorragend in dem Holzhochbett von Ikea geschlafen. Der Campingplatz nennt sich Slagnäs Camping, es gibt kleine und große Hütten und Waschräume, Kochräume und was man sonst noch braucht wenn man keine Hütte mit Küche hat.
Tag 3: Der dritte Tag war in vielerlei Hinsicht mein absoluuutes Highlight der Hinreise. Es fing damit an, dass wir früh morgens Rentiere gesehen haben. Und nicht nur 1x! Die Tiere sind einfach super goldig, die sehen so puschelig aus und, ach, man merkt, dass man in Lappland angekommen ist.Wir fuhren also durch die Wälder (wirklich: überall nur Wald Wald Wald, Tannen, Bäume, grün) und kamen dann zum nördlichen Polarkreis. Natürlich gab es dort den üblichen Tourishop mit allerlei unnötigem Gedöhns, aber es war trotzdem ganz lustig. Jetzt kann man wenigstens sagen, dass man mal dort gewesen ist.
Als wir an unserer Hütte ankamen, waren wir zuerst von der Szenerie begeistert- direkt am See und Sonne (in HH hats immer schön geregnet!) und Wind. Ein schwimmendes Gebilde fiel uns ins Auge- ein Raum mit Rentierfellen, für den Eisangler im Winter und eine schwimmende Sauna gab es dort. Die Sauna hatte sogar ne Luke im Boden, damit man während des Saunens mal eben ins eiskalte Wasser eintauchen kann- unfassbar. Das Haus wiederum war nicht so der Hit, alles ein wenig siffig, aber okaaay. Sagrotan war im Dauereinsatz. Ich habe mich dann getraut zu duschen, nach ungefähr zehn Sekunden war das warme Wasser alle. Tja. Ob ich es weiterempfehlen würde weiß ich nicht. Trotz der Atmosphäre- wahrscheinlich eher nicht. Ansonsten waren wir an dem Tag noch im Ice Hotel, aber das war so gut dort, das bekommt einen extra Post.
Die schwimmende Sauna
Gießkannen in der schwimmenden Sauna
Zerbrochene Scheiben und ein undefinierbarer Vorhang.
5 Kommentare:
ich war dieses jahr in schweden und wir wollten unbedingt elche sehen, hat aber leider nicht geklappt :(
tolle fotos!
http://kunstkulturparty.blogspot.com/
ich war dieses jahr in schweden und wir wollten unbedingt elche sehen, hat aber leider nicht geklappt :(
tolle fotos!
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These pictures you have taken are so stunning!
oh das sieht klasse aus.
alles so schön idyllisch und ich mag die roten häuser besonders gerne.
irgendwann hoffe ich, dass ich auch mal nach schweden komme!
in dalarna war ich auch schonmal, hab da so ein rotes holzpferdchen gekauft :)
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