21. Juni 2012

Playlist VII

Moin ihr Lieben! Es ist mal wieder Zeit für eine Playlist. Am Samstag habe ich die langersehnte Platte von Mic Donet gekauft. Ja, eine echte CD (!!!). Es kommt nicht oft vor, aber manche Alben brauche ich einfach real vor mir, in meiner Hand, so richtig zum Anfassen. Man pult die Klarsichtfolie ab, versucht das Booklet unbeschadet herauszubekommen und blättert beim Hören durch das kleine Heft. Komisch, dass sowas schon fast Oldschool wirkt. In solchen Momenten schwelge ich immer so ein bisschen in Erinnerungen- wie ich in meiner Kindheit einfach noch Kassetten gehört habe- irgendwelche Geschichten von einem Bären, Bibi und Tina und natürlich Otto Waalkes live- man glaubt es kaum! Es ist irgendwie traurig, dass die "nachfolgende" Generation, also unsere Kinder, das alles gar nicht miterlebt/miterleben. Und uns irgendwann fragen werden, was zum Teufel denn bitte Kassetten und Disketten sind; ob man sich die an den Hals hängen kann?

Aber genug Nostalgie- i love the internet und so, man muss dem Kassetten-Aufspulen, nachdem sie sich vertüdelt haben, sicherlich nicht hinterhertrauern- ein Knopfdruck und schon ist die gute CD von Mic in meinem Mediaplayer und wandert kurz darauf auf meinen Mp3-Player. Ja, Mp3-Player; von Apple halte ich mich (bis jetzt) erfolgreich fern. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich auch so ein Ei-Fon oder Macbook besitze.

Lange Rede, kurzer Sinn: "Plenty of love" von Mic ist der HAMMER! Ich wusste es schon bei The Voice und werde es immer wissen: Der Mann ist genial und macht wunderschöne Musik. Hört mal bei Itunes rein oder so, ich will dass der Mann überall berühmt wird und endlich den Erfolg bekommt, den er verdient :D Echt! Bei Youtube finden sich (ich würde sagen: Gott sei Dank) noch keine "Videos" mit den Albumsongs, nur Liveversionen. Deshalb heute in der Playlist: "Half a man" von dem guten Herrn. So und nun zu den anderen Songs; Nachdem ich "Just got started" von 360 bereits am Anfang des Jahres postete (mein persönlicher, ultimativer Sommerhit), habe ich es versäumt, mir weitere Songs von ihm anzuhören- bis jetzt. 360 ist einer der Rapper, der mich wirklich überzeugt und dessen Musik ich gern höre, trotz der oft derben Texte. Ich steh einfach auf den australischen Aktzent. "Boys like you" ist in Australien mega erfolgreich- zu recht. Bei Boy & Bear war ich Mitte Mai im Konzert und habe danach mit den supernetten Australiern gesprochen- sie sind wirklich sehr sympathisch und machen so so schöne Musik- leider ist das Hamburger Publikum sehr zurückhaltend gewesen, was ich immer total schade finde. Ich glaube, der Hamburger schweigt und genießt eher. Und wo wir gerade bei Nostalgie waren: "Anna" von Freundeskreis, in diesem Fall von Max Herre, musste dieses Mal auch rein. Ich LIEBE Max Herre und wünschte, Freundeskreis würde noch existieren.. Wie auch immer; Miami Horror geht sowieso immer, Diclosure auch und da ich jetzt so viel geschrieben habe, lasse ich den Rest für sich "singen".

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